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Dr. Heiner Frei

Vortrag

Die "mathematische Heilungsgewissheit" Hahnemanns, Fiktion oder Realität?

Hahnemann äußert an mehreren Stellen in seinem Schrifttum die Überzeugung, dass die Homöopathie beim Erfüllen aller von ihm aufgezeigten Bedingungen  mit mathematischer Gewissheit jede Krankheit heilen kann.

Es handelt sich dabei um eine apriorische, wissenschaftliche Gewissheit. Aus der praktischen Erfahrung wissen wir, dass diese in ihrer Absolutheit bis jetzt faktisch nicht erfüllt werden kann.

Im Referat werden Gründe ausgeleuchtet, welche die Kluft  zwischen der apriorischen Heilungsgewissheit und der Realität bedingen. In der Polaritätsanalyse wurde alles getan, was heute möglich ist, um möglichst viele dieser Hindernisse zu beseitigen.

Die Methode wird kurz vorgestellt und anhand eines Fallbeispiels erläutert. Danach werden die Resultate einer Studie mit multimorbiden Patienten präsentiert, welche aufzeigen, dass heute wenigstens eine Annäherung an eine faktische  Heilungsgewissheit erreichbar ist.

 

Zeit: Samstag, 02. Oktober 2010 von 11.00 Uhr bis 12.15 Uhr

Kaum ein Arzt im deutschsprachigen Raum führt neben seiner Praxis-Tätigkeit so viele begleitende Studien durch, wie der Schweizer Homöopath und Kinderarzt Dr. Heiner Frei. Seit 1996 veröffentlichte er klinische Studien über die homöopathische Behandlung der akuten Tonsillitis, Otitis media und ADS/ADHS sowie von multimorbiden Patienten. Zu diesen erscheint im Herbst im Haug-Verlag das Buch „Die homöopathische Behandlung multimorbider Patienten“. Darin entwickelt Frei die von ihm während der ADHS-Studie entdeckte Polaritätsanalyse weiter. Heiner Frei ist einer der Referenten des Symposiums „Inspiration Organon“, zu dem die Hahnemann-Gesellschaft vom 1. bis 3. Oktober nach Ingolstadt einlädt. Das vollständige Interview finden Sie hier.

 

Über den Referenten

Heiner Frei

Heiner Frei

Ausbildung: Medizinstudium an der Universität Bern, Staatsexamen 1977, danach Spezialisierung in Kinderheilkunde. Oberarzt an den Universitätskinderkliniken von Bern 1983 bis 1987. Seit 1987 kinderärztliche Praxis.

Homöopathische Lehrtätigkeit seit 1994. Von 2001 bis 2005 Präsident der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Homöopathie.

Forschung: Publikationen über Studien zur homöopathische Behandlung der akuten Tonsillitis, Otitis media, ADS/ADHS  und weitere Themen. 2001 Entwicklung der Polaritätsanalyse. Wissenschaftlicher Nachweis einer spezifischen Wirkung homöopathischer Medikamente im Rahmen der Schweizerischen ADHS-Doppelblindstudie (2005). Preisträger der Max Tiedemann-Stiftung 2009.

Bücher: Die homöopathische Behandlung von Kindern mit ADS/ADHS (2005);  Effiziente homöopathische Behandlung (2007);  Die homöopathische Behandlung multimorbider Patienten (erscheint im Herbst 2010).