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Dr. Spiros Kivellos

Seminar

G.Vithoulkas' Theory of Levels of Health: A practical approach with case samples

Prof. George Vithoulkas‘ Theorie der Ebenen der Gesundheit ist eine wissenschaftliche Klassifikation der menschlichen Gesundheit, die eine Ergänzung zu den die homöopathische Wissenschaft bestimmenden Regeln und Prinzipien ist. Sie stellt Regeln auf für die beste Anwendung und Evaluation der homöopathischen Behandlung.
Wenn wir als Ärzte und Homöopathen wissenschaftlich über therapeutische Erfolge sprechen, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen „Unterdrückung von Symptomen durch eine Therapie“ und „Heilung“ zu definieren. Patienten mit klassischer Homöopathie heilen verlangt den Respekt vor bestimmten Regeln, die unseren konventionellen Kollegen nicht vertraut sind. Heilung meint eine dynamische Bedingung von Abwesenheit nicht nur der Symptome des Patienten, sondern auch der Pathologie der Erkrankung. Homöopathische Heilung bedeutet weitaus mehr. Es meint die Abwesenheit der Symptome, der Pathologie und der Prädisposition, welche die Krankheit zum Ausdruck bringt, erworbene Idiosynkrasie eingeschlossen. Die allgemeine Definition von Gesundheit sollte durch G. Vithoulkas‘ Definition ergänzt werden.
In der täglichen homöopathischen Praxis sucht der Homöopath bei ersten Follow up nach Gabe eines homöopathischen Mittels nach Anzeichen, ob das Mittel gewirkt hat. Diese Anzeichen bedeuten nicht notwendigerweise eine Verbesserung der Symptome des Patienten. Im Gegenteil beobachten wir manchmal eine Verschlechterung der Symptome in den ersten Tagen der homöopathischen Therapie – das Phänomen der sog. Erstverschlimmerung. Weiter können wir Veränderungen von Symptomen in der mentalen und emotionalen Ebene, die möglicherweise bei der Erstanamnese vorhanden waren, beobachten, ein Wiederauftreten von alten Symptomen oder Infektionen (z. B. Hautausschläge, Lippenherpes) und schließlich bemerkenswerte Veränderungen der spezifischen Symptome des Patienten (z. B. bemerken Migräne-Patienten oft eine Veränderung der Schmerzcharakteristik).
All diese Reaktionen unterscheiden sich von Patient zu Patient, abhängig von deren Ebene der Gesundheit nach G. Vithoulkas‘ „Theorie der Ebenen von Gesundheit“.
Prof. G. Vithoulkas‘ „Theorie der Ebenen der Gesundheit“ ist die weltweit erste wissenschaftliche Klassifikation, in der die Pathologie des Patienten nicht abhängig von der Erkrankung, sondern von der Reaktionsweise des Patienten abhängig beschrieben wird. Diese Klassifikation gibt die wissenschaftliche Erklärung auf Fragen, die in der homöopathischen Wissenschaft über Jahre unbeantwortet blieben:

  • In welchen Fällen ist ein einziges Mittel in der Lage, vollständige Heilung zu bewirken, und in welchen Fällen nicht?
  • Welches ist die richtige Zeit, ein Mittel zu wechseln?
  • Wie geht man mit akuten Krankheiten während einer Chronischen Behandlung um?
  • Wie geht man mit der therapeutischen Verschlimmerung um?
  • Was hat der homöopathische Arzt bei der Verabreichung einer empfohlenen Arznei bei Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen zu erwarten?

 

Zeit: Samstag, 02. Oktober 2010 von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Über den Referenten

Dr. Spiros Kivellos

Dr. Spiros Kivellos absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Athen. Er ist verheiratet und hat 4 Kinder.
Schulmedizinische Weiterbildung an folgenden Krankenhäusern:

  • AIDS-Abteilung A. Syggros, Athen-Krankenhaus
  • Neurologische Klinik und Polyklinik, Athen-Krankenhaus
  • Orthopädische Klinik, Krebsklinik „Agios Savvas“
  • Intensivstation, „Athener Naval Krankenhaus“

Homöopathische Ausbildung:

  • Royal London Homeopathic Hospital
  • International Academy of Classical Homeopathy, Alonissos

Funktionen:

  • General Secretary of Research of the International Academy of Classical Homeopathy, Alonissos (seit 2003)
  • Delegierter der Hellenic Homeopathic Medical Assoceation und im Research Subcommitee of ECH

Dr. Kivellos hat in den letzten 15 Jahren ausschließlich Klassisch Homöopathie praktiziert und ist Direktor des Zentrums für Klassische Homöopathie in Piraeus. Er ist dort in der Supervision anderer homöopathischer Ärzte tätig. Er publiziert Fachartikel und hält Vorträge auf wissenschaftlichen Kongressen. Seine Dissertation an der Universität Athen befasste sich mit der homöopathischen Verschlimmerung von Hautkrankheiten.
Er hat Klassische Homöopathie in den Weiterbildungskursen der Universitäten Athen und Ioannina seit 2005 unterrichtet, ebenso wie im Kurs “Holistic Therapeutic Systems- Classical Homeopathy” an der Universität der Ägäis. Weiter hat er mehrere homöopathische Dissertationen betreut.
Die klinische Tätigkeit erstreckte sich auch seit 2003 auf die Arbeit in der Kopfschmerz-Klinik des „G. Gennimatas Allgemeinkrankenhaus“ in Athen, dem größten öffentlichen Krankenhaus in Athen. Er hat in diesem Rahmen auch positive Ergebnisse der Behandlung von Migränepatienten mit Homöopathie auf dem „International Headache and Migraine Trust Congress“ 2008 vorgestellt.
Kürzlich organisierte er eine Beobachtungsstudie über die Wirksamkeit der Homöopathie bei weiblicher Infertilität in Assoziation mit dem größten Gynäkologischen Krankenhaus „Elena Venizelou“ in Athen, die im September 2009 gestartet ist.