Vortrag
Die „Zeichen-Homöopathie“ bei Hahnemann und Bönninghausen
Anhand der wichtigsten historischen Quellentexte werden zunächst die beiden grundlegenden Fragen besprochen: Was ist ähnlich? Was ist charakteristisch?
Davon ausgehend wird dargestellt, wie sich Hahnemanns und Bönninghausens "Zeichen"-Homöopathie von der Homöopathie J.T. Kents unterscheidet, warum Bönninghausen die Konzeption eines "Kentschen Repertoriums" schon lange vor dessen Entstehung verwarf, wie Hahnemann und Bönninghausen ihre eigenen Repertorien aufbauten, und inwiefern all dies einen Einfluss auf das Verständnis der Materia Medica hat.
Es wird ersichtlich, wieso die exakte Kenntnis der hahnemannschen Methodik für die Bewertung sogenannter "neuer" homöopathischer Methoden nötig und sinnvoll ist.
Zeit: Samstag, 02. Oktober 2010 von 09.45 Uhr bis 10.30 Uhr
Über den Referenten
Dr. med. Jürgen Moritz
Studium der Medizin in Bonn, Approbation 1982, Dissertation 1984, Ausbildung in Innerer Medizin am Lehrkrankenhaus der Universität Marburg in Siegen mit Schwerpunkt Kardiologie bei Prof. Schuster. Hämatologische Weiterbildung an der Universität Ulm bei Prof. Heimpel. Facharzt Innere Medizin 1990, Zusatzbezeichnung Sozialmedizin 1992.
Ausbildungskurse der Homöopathie bei Dr. Gypser und Dr. Köhler. Praktische Ausbildung in der Homöopathie bei Dr. Waldecker in Bad Neuenahr, Zusatzbezeichnung Homöopathie 1993, Weiterbildungsermächtigung 1996.
Mitarbeiter der revidierten Fassung von Bönninghausens Therapeutischem Taschenbuch 2000 (Sonntag Verlag; Hrsg. Dr. K-H. Gypser). Mitglied der Schriftleitung beim Neuen Archiv für Homöopathik (Hrsg. S. Reis, H. Westhofen) ab 2006. Buch: „Die Grundlagen der Homöopathie“, 1. Auflage 2008.
Seit 1995 privatärztliche Praxis für Homöopathie und Akupunktur in Brühl/Rheinland.
