Vortrag
Hahnemanns „Organon“ als „Work in Progress“ – wie entwickelte sich die homöopathische Heilmethode bei Hahnemann?
Anhand der verschiedenen Auflagen von Hahnemanns „Organon“ und seinem Vorläuferwerk „Heilkunde der Erfahrung“ möchte ich die Entwicklung wesentlicher Bestandteile der Homöopathie bis zu Hahnemanns Tod darstellen.
Es soll, auch mittels der überlieferten Krankenjournale, gezeigt werden, wie das Wechselspiel von klinischer Beobachtung und anschließender Reflektion – auch mit Um- und Irrwegen - zur Ausgestaltung der Heilmethode führte.
Aus diesen Betrachtungen folgernd möchte ich folgende Fragen ansprechen:
- Gibt es in den früheren Auflagen des Organon verborgene Schätze zu heben?
- Wie müsste eine Fortentwicklung von Hahnemanns Methode in seinem Sinne aussehen?
Zeit: Samstag, 02. Oktober 2010 von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr
Über den Referenten
Ulrich Schuricht
Jahrgang 1969, verheiratet, 4 Kinder
Medizinstudium an der Freien Universität Berlin
Teilnahme am studentischen Homöopathie-Arbeitskreis in Berlin
2003 Facharzt für Allgemeinmedizin und Zusatzbezeichnung Homöopathie,
seitdem niedergelassen in homöopathischer Privatpraxis in Berlin
Schularzt der Rudolf-Steiner-Schule Berlin, kooperierender Arzt des Caroline-von-Heydebrand-Heimes Berlin
Dozent in Wochenkursen und einem 3-Jahreskurs des Berliner Vereins homöopathischer Ärzte
Dissertation: Edition und Kommentar des Krankenjournals D 16 (1817-1818) von S. Hahnemann (Haug-Verlag Stuttgart 2004), ausgezeichnet mit dem Max-Tiedemann-Preis 2003 der Stiftung zur Förderung der Klassischen Homöopathie
Weitere Veröffentlichungen:
- „125 Jahre Berliner Verein homöopathischer Ärzte“, Homöopathiegeschichte im Spiegel der Vereinsbibliothek (Druck: Universitätsbibliothek der FU Berlin 2004)
- „Die Weiterentwicklung von Potenzierung und Gabenwiederholung in Hahnemanns Spätwerk“, Vortag LIGA-Tagung Berlin 2005 und Artikel ZKH-Sonderheft 2005
- „Wie sah Hahnemanns Arbeitsweise in der Praxis aus?“, Vortrag 159. Jahrestagung des DZVhÄ Bingen 2009
